Autoren, Übersetzer und Herausgeber

Tayfun Demir

geboren 1950 in Ahlat, einem kleinen Ort am nördlichen Rand des Vansees an der persisch-türkischen Grenze geboren, aufgewachsen in Istanbul, lebt seit 1976 in Deutschland. Der pensionierte Bibliothekar leitete fast 30 Jahre lang die interkulturelle Abteilung in der Stadtbibliothek Duisburg.

Autor


Übersetzunger

 

Herausgeber




Bernd Kalus

Jahrgang 1952, arbeitete als Chemiefacharbeiter in Duisburger Großbetrieben, als Drucker, Grafiker, Dozent in der Erwachsenenbildung und zuletzt als Admin in einem Duisburger Kunstverlag. Studierte Grafikdesign und Sozialwissenschaften in Düsseldorf und Duisburg. Mitherausgeber der Reihen "Sozialistische Klassiker" und "Texte zur Dialektik"

Herausgeber




Marvin Chlada

Kulturwissenschaftler und Musiker, Agent des literarischen Undergrounds seit Ende der 1980er Jahre, Übersetzer (u.a. D.H. Lawrence und Allen Ginsberg), Herausgeber diverser Sammelbände und Anthologien (z.B. Alles Pop? und Das Universum des Gilles Deleuze), Autor eines kleinen Buches über große Brüste (Dialektik des Dekolletés) u.v.m. Bücher bei uns: Logik der Verführung, Der Poet als Lumpensammler, M. Chlada/J. Götterwind (Hrsg.) - LEMMY - eine Hommage, Störtebeker - Seeräuber, Volksheld, Legende - eine Anthologie

Autor


Herausgeber




Fakir Baykurt

geboren am 15. Juni 1929 in Akçaköy, Türkei, gestorben am 11. Oktober 1999 in Essen) war ein türkischer Lehrer und Schriftsteller. 1961 wurde er zum Vorsitzenden des Lehrervereins TÖDMF gewählt, ab 1965 stand er der neu gegründeten Gewerkschaft TÖS vor. 1971 wurde er wegen seines Engagements verhaftet, aber von einem Militärgericht freigesprochen. 1979 siedelte er nach Duisburg um, wo er als Lehrer und Schriftsteller arbeitete.

Autor




Dr. Rodoula Matziari



Autorin




Silke Vogten

studierte Politikwissenschaften und Literatur in Duisburg. Wohnte in Berlin und Köln und zurzeit am Niederrhein. Sie arbeitet als freie Journalistin, Autorin und Texterin für diverse Zeitungen, Magazine, Hörfunk und Presseagenturen. Bücher bei

Autorin




Nicola Seitz



Autorin




Atila Türk

Atila Türkgeboren am 13. September 1949 in der westanatolischen Provinz E?ridir, studierte an der Fakultät Politikwissenschaften, Wirtschaft und Finanzen der Universität Ankara. Er reiste durch verschiedene europäische Großstädte und arbeitete in den Archiven (1978–1985). Nach 1985 lebte und arbeitete er in Frankfurt am Main. Er forschte u.a. die Geschichte der Türken und das Erlernen der türkischen Sprache in Frankfurt (1453–1953) und präsentierte seine Ergebnisse in Form einer Ausstellung mit begleitenden Vorträgen an der Johann-Wolfgang-von-Goethe-Universität in Frankfurt. Er rezensierte Werke der zeitgenössischen türkischen Autoren für Kindlers Literaturlexikon (1988 –2009). Von 1999 bis zu seinem Tod am 11. September 2016 unterrichtete er Soziologie und vergleichende Kulturgeschichte an der „Stiftungsuniversität des Nahen Ostens“ in Nord-Nikosia in der türkischen Republik Nordzypern. Atila Türk war ein leidenschaftlicher Sammler u.a von Büchern, Plakaten, Kalligraphien, Schreibutensilien. Nach seinem Tod richtete die „Universität des Nahen Osten“ im Bibliotheksgebäude ein „Atila-Türk-Archiv“ ein, um seine Sammlung und seine Bibliothek für die wissenschaftliche Arbeit zu öffnen.

Autor




Ruth Schäfer

Ruth SchäferJahrgang '79 - Buchhändlerin, Literaturwissenschaftlerin, Übersetzerin und Lektorin. Nach dem Studium der Germanistik und Anglistik an der Universität Essen und Stipendium an der University of Edinburgh, arbeitet sie für verschiedene Verlage und bereist Europa als Dolmetscherin und Exportmanager.

Übersetzerin



Helmut Loeven

Helmut LövenJahrgang 1949. Schriftsteller in Duisburg. Herausgeber der satirischen Zeitschrift Der Metzger (seit 1968), gründete 1974 die Hut- Filmproduktion und 2012 das Weblog „Amore e Rabbia“, Auftritte und Lesungen mit den „Philosophischen Kabarett“, betreibt in Duisburg-Neudorf eine progressive Buchhandlung, war Mitglied der Folkrock-Band Bröselmaschine. Bücher (Auswahl): Jedes Schulmädchen weiß es (1979), Streiten Sie nicht mit einem Deutschen, wenn Sie müde sind (2001), Die Vegetarier von heute sind die Kannibalen von morgen (2003), Der Gartenoffizier (2008), Wir bleiben im Bahnhof (2013), CDs (Auswahl): Erstes europäisches Zwangskabarett Jeder Mensch ist illegal, Live in der Spinatwachtel, Ratschlag für Rundumschläger, DVDs (Auswahl): Der 11. Mai und andere Kurzfilme, Sehreise / Switch on Summer (mit A.S.H. Pelikan und Heinrich Hafenstaedter).

Autor




Dr. Axel Monte

wuchs in Bremerhaven auf, studierte Theologie, Ethnologie und Indologie in Heidelberg und wurde mit einer kultur-wissenschaftlichen Dissertation an der Universität Bremen promoviert. Nebenher betrieb er mit afghanischen Freunden einen internationalen Handel mit Nutzfahrzeugen. Seit 2000 war er als freiberuflicher Übersetzer, Herausgeber, Autor und Ethnologe in München tätig und brachte interkulturelle Projekte mit auf den Weg. Seit 2009 gab er die Schriftenreihe "Books Ex Oriente" heraus. Neben Übersetzungen von Autoren der angelsächsischen Weltliteratur machte er sich mit umfang-reichen Übertragungen von Werken aus der indischen und islamischen Geisteswelt, wie Rabindranath Tagore, Muihammad Iqbal, Rumi, Schahab-ad-Din Sohrawardi oder James S. Cutsinger, einen Namen. Seine deutsche Version von D. H. Lawrence’ Lady Chatterlys Liebhaber feierte „Die Welt“, als „funkelnde Neuübersetzung“, die Übertragung von Robert Louis Stevensons „Emigrant aus Leidenschaft“ wurde als „kleine Sensation“ gepriesen, in Reclams Bibliothek erschien 2011 Montes ebenso gelobte Neuübersetzung von Charles Dickens’ "Oliver Twist". Für die Erstübersetzung von W. B. Yeats Prosahauptwerk Eine Vision (Kröner) erhielt er zuletzt 2014 das Übersetzerstipendium des Freistaats Bayern. (www.literaturportal-bayern.de) Er übersetzte für die Duisburger Verlage Dialog-Edition und Trikont Duisburg „Die wahre Geschichte von Captain Mission und der Republik Libertatia“ eine wunderbare Geschichte von Daniel Dafoe in der Nacherzählung von Larry Law. Seine letzte Arbeit war ihm eine Herzensangelegenheit: die Übersetzung des letzten Bandes der Geschichte des Jack Black: „Im Knast und auf der Flucht“. Er starb viel zu früh am 16. August 2016. Wir vermissen ihn.

Übersetzer




Jerk Götterwind

*1967, Teil des Minimal EBMProjekts „Relative Kälte“, Ex-Sänger diverser Punkbands, schreibt, malt und macht Krach beim Noiseprojekt „Stahl.Krebz“. Co-Übersetzer von Jack Black „Der große Ausbruch aus Folsom Prison“ - „Im Knast und auf der Flucht“ (zusammen mit Axel Monte), letzte Gedichtbände: „Am Ende des Tages“, Songdog Verlag Wien, „Etwas ist geblieben“ SV. Bücher bei uns: Staub&Schatten, Gedichte; LEMMY - eine Hommage, zusammen mit Marvin Chlada; Flitschesteine, Gedichte

Autor



Übersetzer


Herausgeber




Lütfiye Güzel

Lütfiye Güzel1972 als Poetin auf die Welt gekommen & so weiter. Bücher bei uns: Herz-Terrorist, Heart-Terrorist, Let's go Güzel!, Trist Olé!

Autorin




Dr. Jochen Zimmer

gelernter Volkskundler und Kunsthistoriker, lange Jahre Professor für Soziologie an der Uni Duisburg-Essen, seit einem Dutzend Jahren Aufsichtsrat der OEKOGENO eG, einer inklusiven und ökologischen Wohnungsbau- und Energiegenossenschaft.

Autor



Herausgeber




Oguz Peker

wurde 1955 in Istanbul geboren. 1980 schloss er die Schule für angewandtes Produktdesign (UESYO) der Istanbuler Staatlichen Akademie der Schönen Künste als ausgebildeter Designer ab. Ab 1973 veröffentlichte er Karikaturen in den türkischen Zeitungen G?rg?r, Mikrop, Hürriyet, Günayd?n und Güne?, von 1980 bis 1985 auch in den deutschen Zeitungen WAZ, Kölner Stadt-Anzeiger,Stadt-Panorama und German Tribune. Gemeinsam mit Thomas Plonsker schuf er den Zeichentrickfilm „Ali“, der im deutschen Fernsehen ausgestrahlt und als bester Jugendfilm des Jahres 1985 mit dem Deutschen Jugendvideopreis ausgezeichnet wurde. Zwischen 1980 und 1985 stellte Peker seine Karikaturen zum Thema Fremdenfeindlichkeit in verschiedenen Städten Deutschlands aus. Seine neuen Karikaturen zur aktuellen Flüchtlingsthematik präsentierte er Anfang 2016 auf einer Ausstellung in Paris. O?uz Peker lebt in Istanbul, ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Autor/Illustrator




Mesut Bayraktar

Mesut Bayraktargeb. 12.01.1990 in Wuppertal, hat Rechtswissenschaften in Düsseldorf, Lausanne und Köln studiert und war Rechtsreferendar am Landgericht Stuttgart. Zurzeit studiert er im Zweitstudium Philosophie in Stuttgart. Er ist Hauptredakteur der Literaturzeitschrift Nous.-Neue Literatur (www.nous-online.net). Neben Erzählungen und Theaterstücken schreibt er Essays, Literatur- und Theaterkritik für Zeitschriften. Nebenbei ist er Autor auf taz.blog (https://blogs.taz.de/stilbruch/)

Autor




Thomas Meyer-Falk

Thomas Meyer-Falkam 15. mai 1971 geboren, sitze ich seit der festnahme 1996 in haft, erst in isohaft in stuttgart stammheim bis frühling 1998, dann etwas „gelockert“ im bayrischen straubing, seit herbst 1998 in isohaft in bruchsal. verurteilt wurde ich 1997 wegen eines bankraubs mit geiselnahme, anlässlich dessen geld für legale und illegale linke politische projekte organisiert werden sollte. ich bin ein so genannter red-skin / rash = red & anarchist skinhead und da ich mich mitunter deutlich ausdrücke, erfolgten 2000 und 2004 weitere verurteilungen wegen nötigung, beleidigungen, bedrohungen – wie die juristen es nennen – „zum nachteil“ von vollzugsjuristen, richtern, staatsanwälten, sowie ein paar politikern (u.a. bundeskanzler schröder, bayrischer innenminister beckstein, hessischer ministerpräsident koch). insgesamt stehen 16 jahre 9 monate und drei wochen freiheitsstrafe an (ende 2013) und danach sicherungsverwahrung, d.h. eine entlassung ist unabsehbar.

Autor




Jochen Knoblauch

geboren 1954 in das West-Berliner Lumpenproletariat des SO36. Eine Karriere als Kleinkrimineller scheiterte bereits im Kindergarten geriet aber später bei politischen Aktionen noch mal in Erinnerung. Seit 1969 Anarchist. Nach Hauptschule, abgebrochener Dekorateurslehre und diversen Jobs in drei Kollektiven als Gastronom (u.a. von 1978 bis 1981 in Essen) und im Regenbogen-Buchvertrieb, und als Kleinverleger (Edition Kalter Schweiss), Buchhändler (AurorA-Buchhandlung, -vertrieb und Versand) und ab 1990 wieder fast 15 Jahre als Tresenkraft im Berliner Tempodrom tätig. Mein erster Gedichtband erschien 1975. Die 1980er Jahre waren fast schreibfrei und ab 1990 dann verstärkt wieder Beiträge in Zeitschriften, Zeitungen und in Bücher. Herausgabe von Büchern und Privatdrucken, sowie der Zeitschrift „espero“ (1994 bis 2013 mit Uwe Timm). Mitbegründer der Bibliothek der Freien (ab 1993), Mitarbeiter der Graswurzelrevolution (seit 2008) u.a.m. Letzte Buchveröffentlichungen: Marx vs. Stirner. Ein Versuch über Dieses & Jenes, Edition AV, Lich 2014; Sach nich Prenzlberg. Langgedicht. Letzte Fassung. Mit einem Epilog. Quiqueg Verlag Berlin 2019.

Autor




Thorwald Proll

geb. 22.7.1941 in Kassel, besuchte dort das humanistische Gymnasium. Kam über ein Anfangsstudium für Germanistik und Theaterwissenschaften nicht hinaus. Stattdessen lernte er in der Studentenbewegung einige "Volksuniversitäten" (Gefängnisse) kennen. Folgerichtig erschien sein erster Gedichtband 1972 über die Zeit im Gefängnis als lyrische Beichte mit dem Lektor Klaus Röhler im Luchterhand Verlag. Zuletzt erschienen, jeweils als Self Publishing, die Bücher: "Raus mit der Sprache", 2016 und "(M)Ein 68 Aufzeichnungen Briefe (Tagebuch) Schlusswort im Kaufhausbrandprozess Fotos Dokumente im Sinne des Unerforschlichen", 2018.

Autor

Thorwald Proll


Kai Kraus

Kai Krauswurde 1981 in Speyer geboren und ist seit vielen Jahren in diversen Bands als Gitarrist und Songwriter sowie als Künstlermanager eines Musiklabels aktiv. Seit 2010 regelmäßige Veröffentlichungen von Kurzgeschichten und Gedichten in verschiedenen Literaturmagazinen. Mitherausgeber der Literaturzeitschrift Kettenhund. Im Dezember 2016 erschien mit „Gasolina, Baby“ der erste Gedichte-Band. Informationen allgemeiner Art sind unter www.kaikraus.de zu finden.

Autor



Hermann Borgerding

geboren im Jahr der ersten Rolling Stones Single. 50 Jahre Ruhrpott, aktuell seit 5 Jahren im tiefsten Münsterland lebend. Seit dem Ausbruch von Mundhöhlenkrebs 20007 „nur“ noch Dichter, Schreiber, Gefühlsanarchist und Überlebender. Mitglied im VS-NRW. Veröffentlichungen und Weiteres: https://www.hermann-borgerding.de/

Autor



Siegmar Wyrwich

geb. 1956 in Duisburg. Nach dem Gymnasium zunächst Ausbildung als Werkzeugmacher, um der Revolution zu dienen. Als Irrtum erkannt und nach Abschluss der Ausbildung als Karikaturist für Tageszeitungen, Stadtmagazine und Gewerkschaftszeitungen tätig. Anstellung bei einer Duisburger Filmfirma als Grafiker und LayOuter. Ende der 1980er-Jahre Ausbildung zum Drehbuchautor und Filme fürs Fernsehen geschrieben. Danach Ausbildung zum Rundfunkjournalisten. Einige Jahre lang tätig als freier Redakteur für Funk und Fernsehen und als Sprecher für diverse Filmproduktionen. Dann Werbetexter für verschiedene Reiseveranstalter. Schließlich Seminare für Pressearbeit und Anstellungen im Bereich der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Autor




Asiye Müjgan Güvenli

Asiye Müjgan Güvenli, geboren 1957 in Samsun (am Schwarzen Meer in der Türkei), studierte Soziologie an der Universität Istanbul und arbeitete dort als Journalistin und engagierte sich in der Frauenbewegung. Vor und nach dem Putsch 1980 war sie wegen ihrer politischen Aktivitäten mehrfach in verschiedenen Gefängnissen. Ihre Erinnerungen an diese Zeit schrieb sie als humorvolle Kurzgeschichten nieder, die in ihrem Erstling, „Ta? Duvar? A?an Kahkalar“ (Gelächter, das Mauern überwindet) veröffentlicht wurden (Ankara 2018). Im vorliegenden Band sind siebzehn dieser Kurzgeschichten gesammelt, die von Oswald Rentzsch aus dem Türkischen übersetzt wurden.

Autorin




Sargut Sölçün

geboren am 28. November 1947 in Ankara; verstorben am 29. April 2012 in Essen) war ein deutsch-türkischer Literaturwissenschaftler. Sein Studium der Germanistik, Allgemeinen Linguistik, Römischen und Griechischen Literatur, Pädagogik und Politologie absolvierte Sölçün in Ankara und München. 1980 promovierte der Wissenschaftler zum Thema "Das Bild des türkischen 'Gastarbeiters'" in der bundesdeutschen Gegenwartsliteratur. Sölçün, der bereits ab 1974 Lehraufträge an der Hacetepe Universität Ankara hatte, verließ 1984 die Türkei, nachdem er aufgrund der Unterzeichnung einer "Petition der Intellektuellen" gegen die Menschenrechtsverletzungen zunächst keine berufliche Zukunft mehr an türkischen Hochschulen für sich sah. Es folgten Lehraufträge an den Universitäten Berlin, Erlangen/Nürnberg, wo er ab 1991 gleichsam als Lektor an der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät tätig war. Im 1999 wechselte Sargut Sölçün als Professur an der Universität Essen, wo er bis 2012 gearbeitete. Sölçün schrieb zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten in diversen Zeitschriften, Essaysammlungen und veröffentlichte Bücher zur deutschen und türkischen Literatur, zur Migrantenliteratur sowie zu Themen aus Geschichte, Kultur und Literaturdidaktik.

Autor





... und außerdem noch:
Erich Mühsam
Charles Fourier
Joseph Dietzgen
Oscar Wilde
Jakob Stern
Friedrich Engels
Jack Black
Larry Law